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Sommer 2009 - Seilbrücke über die Birs

(Werken 2b und d - Ph. Hollenstein)

Es war die dritte, eine ausgesprochen heisse Woche im August 2009. Für die Werklektionen am Freitagnachmittag stand etwas Besonderes auf dem Programm. Anstatt im heissen Schulhaus zu brüten , lautete die Aufgabe: "Wir bauen eine Seilbrücke über die Birs."

Unten bei den Wyden, da wo sich nun ein herrlich renaturiertes Stück der Birs befindet, versammelten wir uns. Es wurde besprochen, wie unsere einfache Brücke aussehen, wo welche Befestigung zum Tragen kommen sollte. Auf der einen Flussseite befestigten wir das Tragseil mit einem Maurerknoten.

Der Bequemlichkeit halber brachten wir das Seil über die bestehende Brücke auf die andere Seite. So wurde das Seil auch nicht nass und musste demzufolge am Ende nicht getrocknet werden.

Am Gegenufer legten wir das Seil um einen Baum und banden einen Seilspanner. Dies ist ein einfacher Knoten, mit dessen Hilfe das Seil eindrücklich gespannt werden kann. Das zweite Seil wurde von den Schülern alleine angebracht. Da wurde auch der Begriff "Krüppel-Knüppel" geprägt, mit dem einige Knoten bezeichnet wurden.

So stand unsere Brücke nach kurzer Bauzeit zwei Meter über dem Wasserspiegel und mit 25 Metern Länge für die erste Überquerung bereit.

Dass für diese Art Brücken ein statisches Seil (ohne Dehnung) notwendig ist, wurde sichtbar, als Herr Hollenstein auf der Brücke bis zu den Knien im Wasser über die Birs watete. Bei den durchaus leichteren Schülerinnen und Schülern hielt die Brücke aber stand. Dennoch befestigten wir die Brücke mit einem dritten Seil, das den Anforderungen entsprach.

Mit grosser Freude darf gesagt sein, dass wirklich alle die Brücke mindestens einmal betraten. Allerdings, nicht alle erreichten auch das jenseitige Ufer. Das Schwanken, die Unsicherheit oder auch nur die Lust auf  kühlendes Wasser liess manchen Versuch in der Mitte der Birs platzen.

Wir bedanken uns bei Frau Mirnic und Herrn Tschopp für die schnelle Hilfe mit genügend Seilen.

(Arlesheim, 25. August 2009)